Eine PV-Anlage ohne weitere Maßnahmen liefert typischerweise nur 25–35 % Eigenverbrauchsanteil — der Rest wird zu schlechten Konditionen ins Netz eingespeist. Mit drei Bausteinen lässt sich der Eigenverbrauch auf 75–85 % heben.
Baustein 1: Speicher
Pro kWp PV ca. 1 kWh Speicherkapazität ist ein guter Startwert. Damit verschieben Sie tagsüber erzeugten Strom in die Abend- und Nachtstunden.
Baustein 2: Wärmepumpe einbinden
Die WP kann Wärme im Pufferspeicher zwischenspeichern. Ein Energy Management System lässt sie genau dann laufen, wenn PV-Überschuss da ist — typisch werden 50–70 % des WP-Stroms aus eigener PV gedeckt.
Baustein 3: Wallbox & Lastmanagement
E-Auto am PV-Überschuss laden bringt nochmal 5–10 Prozentpunkte. Wer dynamische Stromtarife (z.B. Tibber) hinzunimmt, optimiert auch Restbezug.